Journal: Felicia Zeller about her experience in Rome

The German playwright Felicia Zeller was in Rome to attend the Mob Pro which took place from 12th to 14th September in the frame of the thirteenth edition of Short Theatre festival.
Here below we publish the journal the author wrote about her experience:

Verkehrtes Rom
// Wrong Rome

Ein junger Mann mit zwei Pistolen lungert vor dem Eingang zur Bank. Ich wechsle die Straßenseite.
// A young man with two guns hangs around before the entrance to the bank. I change the side of the street.

Auf dem Gehweg umrunde ich die querstehenden Kisten, auf die alte Plastikbehälter gestellt worden sind. Es liegt ein wenig Kleingeld darin, das ich gerne mitnehme.
// On the sidewalk I walk round the across-standing boxes on which old plastic containers have been put. There lies a little the change in the fact which I take with pleasure.

Aus dem Hügel, an dem ich vorbeigehe, können Amphoren und andere historische Fundstücke zusammengesetzt werden, er ist bereits in Stücke geschlagen.
// From the hill which I pass amphoras and other historical finds can be composed, he is already hit in pieces.

Auf einem umfunktionierten Schlachthofgelände haben europäische Schriftsteller einige interessante Kulturveranstalter und Moderatoren zum Gespräch geladen.
// On a converted slaughterhouse area European authors have loaded some interesting cultural organizers and presenters to the conversation.

Die Schriftsteller finden die Gedanken der Kulturmanager zum Thema „Traum und Kontostand“ sehr interessant, was sie nach jedem Satz, den die vielleicht noch etwas müden, etwas wortkargen Gäste auf wiederholtes Nachfragen von sich geben, aufmunternd kundtun.
// The authors find the thoughts of the cultural managers on the subject „Dream and Account balance“ very interesting what they give after every sentence, maybe to some tired, a little bit taciturn guests on repeated inquiries of themselves, make known cheering up.

Am Abend steht der junge Mann immer noch vor der Bank. Er trägt eine schusssichere Weste und verbreitet mit seinen für die rechte und linke Hand an beiden Seiten der Hüfte zum Ziehen angebrachten Pistolen und allein schon durch sein Herumstehen, ein Gefühl der Unsicherheit. An vielen Ecken der Stadt stehen diese Unsicherheitsmänner. Sie arbeiten für private Unsicherheitsfirmen.
// In the evening the young man stands still before the bank. He carries a waistcoat sure about shot and spreads with his for the right and left hand on both sides of the hip to the drawing to right guns and just by his being lying round, a feeling of the insecurity. On many corners of the town stand these Unsicherheitsmänner. They work for private insecurity companies.

In meinem Reiseführer steht: Die Römer und Römerinnen erkennt man an ihren Rucksäcken, die sie meist vor dem Bauch tragen (Bauchbrauch).
// In my guide stands: One recognises the Romans and female Romans by their backpacks which they mostly carry before the belly (belly custom).

Berühmte Taschendiebe stecken mir kleine Aufmerksamkeiten in die Hose. Nicht nur Geld, auch Süssigkeiten und Heiligenbildchen.
// Famous pickpockets put to me small attention in the trousers. Not only money, also sweets and saint’s small picture.

Hier ist auch ein Foto von mir abgedruckt. Bildunterschrift: Mit immer raffinierteren Methoden betrügen die Touristen ansässige Händler.
// Here a photo is also printed by me. Caption: With more and more ingenious methods the tourists cheat resident traders.

Man sieht mich lächelnd meine Tasse auf die Theke einer Kaffeebar zurückstellen. Die Sprechblase über meinem Kopf ist mit einem riesigen GRAZIE gefüllt. Dann, so heisst es weiter im Text, verlasse ich die Bar schnell und zielstrebig ohne zu zahlen.
// One sees me smiling putting back my cup on the bar of a coffee bar. The speech bubble over my head is filled with a gigantic GRACE. Then, so one further says in the text, I leave the bar fast and purposefully without paying.

Gerne, so heisst es, bin ich dabei als Nonne getarnt. Ich trüge einen dieser hellblau-weissen grobstoffigen Umhänge, ein internationales Gewand, das busy um meine Gebeine wehte, während ich die Straßen der heiligen Stadt entlangstürme (an den Sehenswürdigkeiten vorbei) zum Flughafen.
// With pleasure, so one says, I am present as a nun in disguise. I deceive one of these light blue-white grobstoffigen capes, an international garment which blew busy around my skeletons, while I the streets of the holy town entlangstürme (along the places of interest) to the airport.

Zuhause auf meinem Sofa gründe ich endlich die Zeller SOLUTIONS Wirtschaftsdichtung Berlin GmbH, die auch diesen Text verbreitet.
// Finally, at home on my sofa I found the Zeller SOLUTIONS Wirtschaftsdichtung Berlin GmbH which also spreads this text.

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